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2016-05-00Untersuchungen zur Wechselwirkung von Feinstäuben und Nanopartikeln aus Laserdruckeremissionen mit humanen A549 Lungenepithelzellen mittels Transmissions-Elektronen-Mikroskopie

(IUK Freiburg 1/2016, autorisierte Zusammenfassung von nano-Control, aufgrund des Studienberichtes und der Metallanalysen.
Methode: Metallanalytik des Kyocera-Toners TK-170, Prüfkammeruntersuchung von vier Laserdruckern (Kyocera FS-1000, FS-1320, HP Color Laserjet P1102 auf Emissionen von feiner und ultrafeiner Partikel sowie flüchtige organische Verbindungen (TOC) , Prüfung eines Nachrüstfilters, Exposition humaner Lungenzellen mit Toner und Emissionen REM/ TEM/ EDX-Analytik, Messung oxidativer Stress (ROS und Lipidperoxidation)
Ergebnisse: Kyocera-Toner enthält zahlreiche Metalle. Neben feinen und ultrafeinen Partikel werden auch emittiert. Kyocera FS-1320 mit Toner TK-170 hatte die höchsten Emissionen. Toner und emittierte Metalle aus dem Toner der beiden Kyocera-Laserdrucker dringen in Lungenzellen ein und verursachen zellschädigenden oxidativen Stress.

  • Die vier untersuchten Laserdrucker (Brother MFC 7360N, Hewlett Packard P1102 und Kyocera FS-1000 sowie FS-1320) emittieren im unterschiedlichen Maße neben Feinstaub und ultrafeinen Partikeln (UFP) und flüchtige organische kohlenstoffhaltige Verbindungen (TOC). Die neueren Geräte hatten höhere Partikelemissionen als der älteste Drucker (FS-1000), der jedoch die höchste TOC Emission aufwies. Die höchsten Partikelemissionen hatte der Kyocera FS- 1320.
  • Die Kyocera-Toner TK-17 und TK-170 enthalt folgende Metalle: Aluminium 752.000/210.000 μg/kg, Arsen 15/1.900 μg/ kg, Blei 480/290 μg/kg, Kobalt 4.100/18.800 μg/kg, Indium <25/370 μg/kg, Kupfer 839.000/3.900 μg/kg, Molybdän 4.640/2.900 μg/kg, Nickel 20.200/16.200 μg/kg, Zink 2950/424.000 μg/kg, Zinn 2600/141.000 μg/kg und Zirkonium 270/350 μg/kg. Auch die Ultragifte DBT und TBT konnten im TK-170 in geringen Mengen nachgewiesen werden.
  • Die Filterleistungen eines professionellen Feinstaubfilters mit Kohleaktivschicht sind unterschiedlich und bei hohen Emissionen am besten.
  • Nach Exposition mit emittierten Partikeln der beiden Kyocera Drucker sind an einigen Stellen schwarze Punkte sehr gut zu erkennen (s. TEM-Aufnahmen).
  • Die EDX-Analysen ergaben, dass es sich bei den Partikeln in den humanen Lungenzellen um Aluminium (Al), Kupfer (Cu) und Blei (Pb) handelt, die den Tonermetallen entsprechen und nur aus diesem stammen können.
  • Es wurde nachgewiesen, dass es nach Exposition von humanen Lungenzellen gegenüber Partikelemissionen von Laserdruckern zu erhöhter Freisetzung von freien Sauerstoffradikalen kommt, was schon 2009 im Rahmen einer Patientenexposition am IUK Freiburg beobachtet worden war.
  • Nach 100 mit dem Drucker Kyocera FS-1320 während einer Stunde gedruckten Seiten kam es zu einer verstärkten Lipidperoxidation.
D, IUK Freiburg: Mersch-Sundermann V., Gminski R., Ebner W., Tang, T.  et al.:
2016-02-25 Modifications of carbon black nanoparticle surfaces modulate type II pneumocyte homoeostasis.

Hintergrund: Die inhalative Aufnahme von Ruß-Nanopartikeln (CBNP) birgt das Risiko morphologischer und funktioneller Lungenschäden, was an den hochreaktiven Partikeloberflächen liegt. Chemische Modifikationen der Partikeloberflächen können die Wechselwirkungen zwischen Partikeln und Zellen beeinflussen. Jedoch sind diese Veränderungen bisher nicht untersucht worden.
Methode: Dies ist die erste in vivo-Studie, die durch Partikel induzierte akute Lungenschädigungen unter Verwendung von Printex® (Pr90, 7 μg), mit Benzo(a)pyren (BaP), 9-Nitroanthracen (NA) oder Acetylen Ruß (CB) mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) vergleichend untersucht. Es wurde postuliert, dass CBNP Oberflächenmodifikationen Lungenreaktionen auslösen. Nach Partikel Aspiration über Mund und Rachen wurden nach zwei Tagen die Lungenfunktion untersucht, gefolgt von histologischen Untersuchungen der Flüssigkeiten nach bronchoalveolären Lavage (BALF) und Untersuchungen isolierter Typ-II-Lungenzellennach drei Tagen.
Ergebnisse: Die Lungenfunktion ergab, reduzierte Strömungsgeschwindigkeiten, induziert durch PAK-AB. Die Zelluntersuchungen ergaben einen reduzierten Zustrom von Makrophagen nach der Exposition gegen Pr90 (BSA) und verringerte Lymphozytenspiegel nach Pr90 (+ BSA) oder BaP-Pr90 Behandlung sowie genetische Veränderungen der mRNA (Boten-RNA) Expression (Surfactant- Proteine) in Typ II-Pneumozyten. Die Ergebnisse zeigen, dass es im Kurzzeitversuch durch Modulation der CBNP-Oberflächen und den Medien zu Wechselwirkungen zwischen Nanopartikeln (NP) und Lungenzellen in Kurzzeitversuchen kommt.

D, Karlsruhe Institute of Technology: Schreiber N1, Ströbele M2, Hochscheid R1, Kotte E1, Weber P1, Bockhorn H2, Müller B1.
2016-01-21 Effects of intratracheally instilled laser printer-emitted engineered nanoparticles in a mouse model: A case study of toxicological implications from nanomaterials released during consumer use

Hintergrund: Der Einsatz von Nanomaterialien (ENM) in Toner für Laserdrucker hat zu zahllosen Qualitäts- und Leistungsverbesserungen geführt. Allerdings löst die Freisetzung von ENM während des Druckens (Nutzung durch Verbraucher) die Besorgnis möglicher schädlicher Auswirkungen auf die Gesundheit aus.
Methode: Ziel dieser Studie war es unter Verwendung Drucker-emittierter Partikel (PEPs), anstatt Roh-Tonerpulver die Lungenreaktionen nach Exposition mittels Intratrachealer Instillation abzuschätzen. Neun Wochen alte männliche Balb / c-Mäuse wurden verschiedenen Dosen von PEPs durch intratracheale Instillation ausgesetzt (0,5, 2,5 und 5 mg / kg Körpergewicht). Diese Expositionsdosen sind vergleichbar mit der realen menschlichen Einatmung in Zeiträumen von 13,7 bis 141,9 Druckstunden. Toxikologische Parameter die eindeutige Wirkmechanismen widerspiegeln, wurden bewertet, einschließlich Lungenmembranintegrität, Entzündungen und Regulation der DNA-Methylierungsmuster.
Ergebnisse: Diese toxikologische in vivo Untersuchung zeigte, dass während der intratrachealen Instillation von PEPs zwar keine Veränderungen der Membranintegrität in der Lunge auftraten, aber eine Immunreaktion der Lunge, angezeigt durch eine prozentuale Erhöhung der Neutrophilen und Makrophagen gegenüber der Kontrolluntersuchung und den niedrig dosiertem PEPs Gruppen. Zudem führte die Exposition gegenüber PEPs im Vergleich zur Kontrollgruppe zur erhöhten Expression der CCL5 (Rantes) NOS1 und UCP2-Gene im Maus-Lungengewebe, zu veränderter DNA-Methylierung (Dnmt3a) und der Expression von transponierbaren Elements (TE) LINE-1. Diese Gene sind sowohl am Reparaturprozess von oxidativen Schädigungen als auch an der Auslösung von Immunantworten auf fremde Pathogene beteiligt. Die Ergebnisse stimmen mit den Ergebnissen aus früheren in vitro-Zellstudien überein und legen nahe, dass PEPs zusätzlich zu den Immunreaktionen in realitätsnahen Dosierungen zu Änderungen der Genexpression in der Mäuselunge führen kann, was die Besorgnis gesundheitsschädlicher Wirkungen erhöht.

US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Pirela SV1, Lu X1, Miousse I2, Sisler JD3, Qian Y3, Guo N4, Koturbash I2, Castranova V4, Thomas T5, Godleski J1, Demokritou P1.
2015-12-15 Evaluation of Nanoparticles Emitted from Printers in a Clean Chamber, a Copy Center and Office Rooms: Health Risks of Indoor Air Quality Zusammenfassung: Innenraumluftqualität hat großen Einfluss auf die menschliche Gesundheit. Eine zunehmende Anzahl von Studien hat gezeigt, dass Drucker Partikel freisetzen und negative Auswirkungen auf die Qualität der Raumluft haben. In dieser Studie wurde eine genaue Untersuchung entwickelt, um Gesamtanzahlkonzentration (TNC) und Größenverteilung der durch die Drucker als Aerosol freigesetzten Partikel im normalen Büroumgebung, in einem Copy-Center und in einem Reinraum zu beurteilen. Partikelanalysegeräte, SMPS, OPS und CPC3007 wurden verwendet, um die Gesamtdruckprozesses zu überwachen. In der normalen Büroumgebung wurden 37 Laserdrucker der insgesamt 55 Drucker als hochgradige Partikelemitter eingestuft. Im Vergleich zu Laserdruckern, zeigten 5 Tintenstrahldrucker keine Partikelemission. Das Partikelemissionsniveau in einem Kopierzentrum (TNC) war leicht erhöht, etwa zwiefach über der Aerosol Hintergrundbelastung. Der Simulationstest in einem Reinraum Prüfkammer zeigte, dass bei Drucker-emittierten Partikeln die nanoskalige Fraktion (Durchmesser der Teilchen, D (p) <100 nm) dominiert. Diese Partikel schwächen sich in einer versiegelten Reinluftkammer so langsam ab, dass nach einem 2,5 stündigen Druckauftrag immer noch ein hoher Pegel mit einer Konzentration von 1,5 x 10 (4) Partikel / cm3 gehalten wurde. Unsere bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Drucker tatsächlich Partikel freisetzen, die zu einer hohen Konzentration in Innenräumen führen. Besondere Vorsicht ist bei diesen verbreitet genutzten Maschinen geboten und wirksame Kontrollen der Partikelemission bei Druckverfahren sind notwendig.CN, National Center for Nanoscience and Technology, Beijing: Shi X, Chen R, Huo L, Zhao L, Bai R, Long D, Pui DY, Rang W, Chen C.
2015-11-11 In vivo epigenetic effects induced by engineered nanomaterials: A case study of copper oxide and laser printer-emitted engineered nanoparticles Beweise für umweltbedingte Gesundheitsrisiken durch technisch hergestellte Nanomaterialien (ENM, engineered nano-materials) nehmen weiter zu. Während die geno- und zytotoxischen Wirkungen von ENM untersucht worden sind, bleibt ihr Potenzial, auf das Epigenom weitgehend unbekannt. Das Ziel dieser Studie ist zweifach: 1) Bestimmung, ob industriell relevante ENM das Epigenom in vivo beeinflussen oder nicht und 2) Validierung einer neu entwickelten epigenetischen In-vitro-Screening-Plattform für inhalalierte ENM. Aus Laserdruckern emittierte Engineered Nanopartikel (PEP, printer emitted particles), die aus dem Toner während der Nutzung der Verbraucher freigesetzt werden und Kupferoxid (CuO) wurden ausgewählt, da diese Partikel kürzlich in einer In-vitro Begleitstudie signifikante epigenetische Veränderungen induzierten. In dieser Studie wurden die epigenetischen Veränderungen im Lungengewebe, Alveolarmakrophagen und peripheren Blut von intratracheal instillierten Mäusen bewertet. Zusätzlich zu den allgemeinen toxikologischen Wirkungen in der Lunge wurde die Methylierung der globalen DNA und der Transposone (TES) und die Expression des DNA-Reparatur-Mechanismus, untersucht. CuO zeigte ein höheres zellschädigende Potenzial für die Lunge, während PEPs eine größere Fähigkeit hatten auf das Epigenom zu zielen. Veränderungen im Methylierungsstatus der globalen DNA und TEs sowie Expression von TEs und DNA-Mechanismen wurden nach Einwirkung von CuO und PEPs in Mauslungen beobachtet. Zusätzlich wurden epigenetischen Veränderungen im peripheren Blut nach PEPs Exposition nachgewiesen. Insgesamt können CuO und PEPs in einem Maus-Versuchsmodell epigenetische Veränderungen induzieren, was wiederum bestätigt, dass die kürzlich entwickelte In- vitro epigenetische Plattform mit Nutzung von Makrophagen und epithelialen Zelllinien erfolgreich im epigenetischen Screening von ENM verwendet werden können.US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Lu X1, Miousse IR2, Pirela SV1, Moore JK3, Melnyk S4, Koturbash I2, Demokritou P1.
2015-09-00 Ultrafine particle emissions from laser printers In den letzten Jahren hat die Qualität der Innenraumluft, an der Wissenschaftler und Experten keinen Zweifel haben, an Bedeutung zugenommen zumal wir in der modernen Gesellschaft dazu tendieren, die meiste Zeit in verschiedenen Arten von Innenräumen (Büro, Privathäusern, etc.) zu verbringen. Speziell Laserdrucker, setzen ein Aerosol einschließlich fester und flüssige Teilchen sowie gasförmige Verbindungen in die Umgebung frei. Die Messung all dieser Komponenten ist praktisch nicht machbar. Daher ist es notwendig, einen Marker zu finden, der bei Messungen genau die Häufigkeit, die Dauer und Höchstbelastung der Exposition zeigt. Die Messung mit einem optischen Partikelzähler (OPC) und einem Kondensationspartikelzähler (CPC) ist ein Indikator mit hoher Empfindlichkeit und Repräsentativität. Der Hauptvorteil der Verwendung dieser Geräte ist die Fähigkeit, sowohl die Anwesenheit ultrafeiner Partikeln zu erfassen als auch die Teilchen im flüssigen Zustand. Die kontinuierliche Erfassung der Submicron- Partikel, die während der Drucktätigkeit emittiert werden, ermöglicht die Exposition des Personals zu messen, da das Verhältnis zwischen den Spitzenwerten und den Werten ohne Drucktätigkeit es ermöglicht, die Drucker entsprechend ihren Emission klassifizieren. Die während des Druckprozesses erzeugten Partikel haben eine Größe von weniger als 0,3 Mikrometer und bewegen sich damit in dem Größenbereich von Nanopartikeln (ultrafeine Partikel kleiner als 100 nm). Die Druckeraktivitäten führen zu hohen Konzentrationen von ultrafeinen Partikeln in Abhängigkeit von Faktoren, wie beispielsweise Druckertyp, Toner, Papiertyp, Häufigkeit der Wartung und Luftaustausch. Die Konzentrationen der ultrafeinen Partikel in Büroumgebungen kann durch geeignete Wahl der Drucker, Verwendung von geeigneten Filtrationstechniken und Entfernung der Geräte von Arbeitsplätzen verringert werden.I, Institute of Occupational Medicine, University of Rome, Grana M, Vicentini L, Pietroiusti A, Magrini A.:
2015-07-16Additive Impairment of Synaptic Signaling in Cultured Cortical Neurons by Exogenously-Applied Oligomerized Amyloid-β and Airborne Nanoparticles Generated during Photocopying.Beim Kopieren in Büros und Druckzentren werden Nanopartikel freigesetzt, die über die Einatmung das Gehirn erreichen. Wir untersuchten, ob subzytotoxische Mengen an in die Luft aus dem Fotokopierer freigesetzten Nanopartikeln eine Störung des synaptischen Signals in kultivierten Neuronen nach der Exposition gegenüber Amyloid-β (Aß)potenzieren können. Die Signalisierung durch Aß oder Nanopartikel wurde einzeln betrachtet nur vorübergehend gehemmt, blieb aber statistisch insgesamt bei beiden Kulturen nach 24 h reduziert. In vitro und in-vivo-Studien mit durch Kopierer emittierte Nanopartikel haben durchweg Entzündungen, oxidativen Stress und Zytotoxizität gezeigt. Da sich Aß Jahre vor dem kognitiven Verfall anreichern kann, ist das subzytotoxische Niveau von Nanopartikeln ein Faktor, der die Aß-induzierte Beeinträchtigung der synaptischen Aktivität in dieser frühen Phase potenzieren könnte.US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Lee S1,2, Sohal IS1,3, Therrien MA1,2, Pal AK4,3, Bello D5,4, Shea TB1,2.
2015-06-17Occupational exposure to nanoparticles at commercial photocopy centers

Kopierer emittieren hohe Mengen Nanopartikel (PM0.1). Bis jetzt ist wenig von der physikalisch-chemischen Zusammensetzung der PM0.1 an realen Arbeitsplätzen bekannt. Hier führen wir eine umfangreiche physikalisch-chemische und morphologische Charakterisierung von PM0.1 und Rohstoffen (Toner und Papier) in acht kommerziellen Kopierzentren, die Farb- und Schwarzweiß-Kopierer über den Verlauf der ganzen Woche verwenden.
Wir dokumentieren hohe PM0.1 Expositionen mit komplexer Zusammensetzung und mehrere ENM (technisch hergestellte Nanomaterialien) in Tonern und PM0.1. Die täglichen PM0.1-Konzentrationen reichten von 3.700 bis 34.000 Partikel / cm3 und liegen damit bis zu 12-mal höher als die Hintergrundbelastung mit Signalspitzen> 1,4 Millionen Teilchen / cm3. PM0.1 enthalten 6-63% organischem Kohlenstoff, <1% elementarem Kohlenstoff und 2-8% Metalle, einschließlich Eisen, Zink, Titan, Chrom, Nickel und Mangan, die der Tonerzusammensetzung entsprechen. Diese Ergebnisse zeigen, dass Tonermischungen verbreitet ENM enthalten und dass hohe Nanopartikel-Expositionen ein branchenweites Phänomen sind. Sie unterstreichen die Notwendigkeit, diese Technologie an der Schnittstelle zu Arbeitnehmern und Verbrauchern grundlegend zu überarbeiten.

Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology,
Martin J1, Bello D2, Bunker K3, Shafer M4, Christiani D5, Woskie S1, Demokritou P5:
2015-06-16 Effects of Laser Printer-Emitted Engineered Nanoparticles on Cytotoxicity, Chemokine Expression, Reactive Oxygen Species, DNA Methylation, and DNA Damage: A Comprehensive in Vitro Analysis in Human Small Airway Epithelial Cells, Macrophages, and Lymphoblasts.

Methode: Drei physiologisch relevante Zelllinien - Epithelzellen der kleinen Luftwege (SAEC), Makrophagen (THP-1 cells) und Lymphoblasten (TK6 cells) – wurden in verschiedenen Dosen (0.5-100 μg/m), die der menschlichen Immission durch Einatmung von Partikeln aus Laserdruckern (PEP) von etwa 8 Stunden Dauer und höher entsprachen, ausgesetzt. Nach der Behandlung wurden toxikologische Parameter, die unterschiedliche Mechanismen reflektieren, ausgewertet.
Ergebnisse: PEPs verursachen in Dosierungen von 7,8 bis 1500 Stunden Dauer signifikante Beschädigungen der Zellmembranen, einen Anstieg der Produktion an freien Sauerstoffradikalen (ROS), wie auch einen Anstieg an pro-entzündlichen Zytokinen in verschiedenen Zelllinien. Darüber hinaus gab es Unterschiede in den Muster der Metylierung der DNA, die, obwohl statistisch nicht signifikant, das Potential von PEPs auf die gesamte Epigentik nach Exposition zeigen.
Schlussfolgerungen: Die in-vitro-Ergebnisse zeigen, dass emittierte Nanopartikel aus Laserdruckern schädlich für Lungenzellen sein können und sie liefern erste Hinweise auf epigenetischer Modifikationen, die zu Lungenerkrankungen führen können.

US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Pirela SV1, Miousse IR, Lu X, Castranova V, Thomas T, Qian Y, Bello D, Kobzik L, Koturbash I, Demokritou P
2015-05-12Screening biologischer Effekte bei Exposition gegenüber Emissionen aus Laserdruckern – eine Probandenstudie D, IUK Freiburg: Mersch-SundermannV.,  GminskiR, EbnerW, TangT
2015-03-00 Polycyclic Aromatic Hydrocarbon, Haematological and Oxidative Stress Levels in Commercial Photocopier Operators In Lagos, Nigeria

Methode: Untersuchung von 50 Servicetechniker für Photokopierer und Vergleichspersonen auf Blutwerte und oxidativen Stress
Ergebnisse: Keine Unterschiede bzgl. der Blutparameter, aber in Abhängigkeit von der Dauer des Jobs in Jahren signifikante erniedrigte Superoxiddismutase (SOD).
Schlussfolgerung: Die Studie zeigte erhöhten oxidativen Stress bei Servicetechnikern, nicht aber bei den Blutparametern. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Tätigkeit von Servicetechnikern für Kopierer erfordern eine schnelle gesundheitliche Unterweisung und Schutzmaßnahmen durch zugeschnittene Überwachung und Begleitung, um Gesundheitsschädigungen bei dauerhafter Exposition vorzubeugen.

NGR: Awodele O1, Akindele AJ1, Adebowale GO1, Adeyemi OO1,
2015-01-12 Benutzersicherheit von Laserdruck- und Kopiersystemen D, BITKOM
2014-12-00 Carbon black and titanium dioxide nanoparticles induce distinct molecular mechanisms of toxicity Sonja Boland, Salik Hussain, Arnelle Baeza-Squiban
2014-11-00 Small airway epithelial cells exposure to printer-emitted engineered nanoparticles induces cellular effects on human microvascular endothelial cells in an alveolar-capillary co-culture model

Methode: Untersuchung der Wirkungen emittierter Nanopartikel auf Zellen der feinen Luftwege und Gefäße.
Ergebnisse: Schon geringe Exposition gegenüber Nanopartikeln aus Laserdruckern führt zu morphologischen Veränderungen, Entzündungen und oxidativem Stress.
Ergebnisse: Die Studie zeigt schon bei geringer Exposition morphologische Veränderungen an den Zellen. Bestimmte Entzündungsbotenstoffe wie IL6 spielen eine wichtige Rolle bei den Effekten. Auch oxidativer Stress wurde beobachtet. Dies zeigt, das schon geringe Mengen emittierter Nanopartikel im nichttoxischen Bereich Effekte an den Zellen auslösen, was die Sorge negativer gesundheitlicher Wirkungen verstärkt.

US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Sisler JD1, Pirela SV, Friend S, Farcas M, Schwegler-Berry D, Shvedova A, Castranova V, Demokritou P, Qian Y.
2014-11-00 Effects of ultrafine particles on the allergic inflammation in the lung of asthmatics: results of a double-blinded randomized cross-over clinical pilot study

Hintergrund: Epidemiologische und experimentelle Studien legen nahe, dass die Exposition gegenüber ultrafeinen Partikeln (UFP) allergische Entzündungen der Lunge bei Asthmatikern verstärken könnten.
Methode: randomisierte doppelt verblindete Pilotstudie im Cross-over Design an 12 allergischen Asthmatikern mittels Bronchiallavage (BAL) nach Exposition gegenüber Kohlenstoff-Ultrafeinpartikeln versus Reinluft nach 28 tägiger Erholungsphase und umgekehrt vor Allergenkontakt.
Ergebnisse: Für die gesamte Studiengruppe hatte die Inhalation von UFP im Vergleich zur Exposition mit gefilterter Luft allein keine signifikante Wirkung auf die Entzündungsreaktion. Allerdings ist in der Untergruppe, die zuerst UFP inhalierte nach 28 Tagen eine signifikante Zunahme der gesamten BAL-Zellen (p = 0,021), Eosinophilen (p = 0,031) und Monozyten (p = 0,013) feststellbar. Zusätzlich war das Potential der BAL-Zellen Sauerstoffradikale zu erzeugen, signifikant erhöht. Die Untergruppe, die zuerst gegenüber Reinluft und 28 Tage später mit UFP exponiert wurde, zeigte keine Unterschiede.
Schlussfolgerungen: Eine Exposition mit UFP vor Allergenkontakt hatte keine akute Wirkung auf die allergische Entzündung. Allerdings könnte die Subgruppenanalyse darauf hin deuten, dass inhalierte UFP Partikel bei Asthmatikern eine langfristige Wirkung auf den Entzündungsverlauf haben.

Fraunhofer ITEM Hannover/ Helmholtz Zentrum München:  Schaumann, F. et al.
2014-11-00 Consumer exposures to laser printer-emitted engineered nanoparticles: A case study of life-cycle implications from nano-enabled products.

Methode: Untersuchung von 11 Tonern und Druckern führender Druckerhersteller auf die Emission technisch hergestellter Nanopartikel
Ergebnisse: Nachweis von metallischen Nanopartikeln und Carbon Black aus den Tonern in der Emission von Laserdruckern.
Es wurde bestätigt, dass technisch hergestellte Nanopartikeln in Tonern verwendet, (z. B. Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Titanoxid, Eisenoxid, Zinkoxid, Kupferoxid, Ceroxid, Ruß unter anderem) und während des Druckens in die Luft freigesetzt werden. Alle Toner enthalten große Mengen an organischem Kohlenstoff (OC, 42 bis 89%), Metalle / Metalloxide (1-33%), und einige elementarem Kohlenstoff (EG, 0,33 bis 12%). Die emittierten Nanopartikel besitzen eine ähnliche Zusammensetzung wie die Toner und enthalten 50-90% OC, 0,001-0,5% EG und 1-3% Metalle.

US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Pirela SV1, Sotiriou GA, Bello D, Shafer M, Bunker KL, Castranova V, Thomas T, Demokritou P.
2014-10-18 Measurements of chlorinated volatile organic compounds emitted from office printers and photocopiers Kowalska J1, Szewczyńska M, Pośniak M.
2014-10-00 [The study of polycyclic aromatic hydrocarbons in particulate fractions emitted by office printers and copiers]. Hintergrund: Dieser Artikel stellt die Studie über polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)vor, die sich an emittierten feinen Partikeln während des simulierten Betriebes von Bürodruckern und Kopierern anlagern.
Methode: In der Studie wurden drei Typen von Druckern und vier Typen von Bürokopierern verwendet. Die Messungen wurden in einer geschlossenen Messkammer durchgeführt wird. Luftproben (Fraktionen von Feinstaub, PM10 und PM2,5) wurden auf Teflon Filter gesammelt. Die PAK-Analysen wurden mittels Flüssigkeitschromatografie (HPLC / FL durchgeführt.
Ergebnisse: Durch die qualitative Analyse gefilterter PM 2.5- und PM10-Partikel Typ konnte die Mehrheit (10-14) der PAK-Kongenere nachgewiesen werden. Die höchste Konzentration von Gesamt PAKs wurde in der PM10-Fraktion in der Luft während des Betriebs eines Kopierers gemessen und belief sich auf 36,52 μg. Der Gesamtgehalt an PAK in der Fraktion der PM2.5 betrug 48-84 % des PAK-Gehaltes in der <10 μg-Fraktion für Drucker und 63-89 % für Kopierer. Während des Betriebes von Druckern und Kopierern wurde in beiden Fraktionen (PM2.5 und PM10) Benzo[a]pyren (BaP) identifiziert. Die maximale BaP-Konzentration in der emittierten PM10-Fraktion eines Drucker erreichte 3,29 ± 0,2 μg x g-1.
Schlussfolgerung: Die Untersuchungen zeigten, dass die Zusammensetzung der emittierten Stoffe und Partikel von der verwendeten Art von Ausrüstung und Technik abhängt. In die Umgebung emittierte Feinstäube und organischen Verbindungen, einschließlich angelagerter PAKs können ein Gesundheitsrisiko für Personen die Personen sein, die in einer solchen Umgebung arbeiten.
Szewczyńska M, Pośniak M, Kowalska J.
2014-08-00 Indoor Pollution in Work Office: VOCs, Formaldehyde and Ozone by Printer  Barrese, E. et al.:
2014-05-00 Untersuchung möglicher gesundheitlicher Gefährdungen durch Drucker- und Kopierer-Emissionen

Methode: Exposition (23 Kontrollpersonen, 15 betroffene Personen, 14 Asthmatiker), 75 Minuten ggü. 4 Druckern (2 Lowemitter, HP CP 1215 N und CP 1515 und 2 Highemitter Kyocera FS-1100 und Epson N3000) nicht verblindet, Untersuchungsdauer 2 h, Rinomanometrie, Lungenfunktion, NO im Exhalat, Zytokine im Nasensekret, Labor, kognitive Tests
Ergebnisse: Die Kurzzeitexposition ergab in der überwiegenden Zahl der Messgrößen keine objektivierbaren und nur in sehr wenigen Parametern der Tendenz nach geringe differenzielle, jedoch nicht konsistente und zwischen den Expositionen unterschiedliche Effekte auf verschiedene Organsysteme, aber statistisch signifikant erhöhte Werte
a) im Serum: eosinophiles kationisches Proteins (ECP) und geringfügig auch des IgE
b) im Nasensekret erhöhte Zytokine IL-1β, IL-5, IL-6, IL-8, GM-CSF. IFN γ und TNF α)
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Kommentar: Die Studie ist insbesondere aufgrund der zu kurzen Exposition und Untersuchungsdauer ungeeignet, andere als akute Effekte festzustellen.

D, LMU: Nowak D. et al, im Auftrag der DGUV
2014-03-11High-Throughput Screening Platform for Engineered Nanoparticle-Mediated Genotoxicity Using CometChip Technology

Methode: Untersuchung gentoxischer Effekte durch technisch hergestellte Nanopartikel an Hamsterzellen
Ergebnisse: Nach 24 Stunden wurde dosisabhängig ein Anstieg der DNA Schäden und Zytotoxizität beobachtet.

US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Christa Watson, Jing Ge, Joel Cohen, Georgios Pyrgiotakis, Bevin P. Engelward and Philip Demokritou 
2013-11-00 Assessment of polyaromatic hydrocarbon emissions from laser printers

Methode: Untersuchung von PAK-Emissionen aus Laserdruckern
Ergebnis: Die gemessenen PAK-Konzentrationen waren relativ gering aber nicht unbedeutend, besonders im Hinblick auf Langzeit-Belastungen

Mullins, Benjamin J.; Bertolatti, Dean; Mead-Hunter, Ryan:
2013-10-25 Pulmonary toxicity of printer toner following inhalation and intratracheal instillation Morimoto Y, Creutzenberg O, et al.
2013-09-25 Toxicological effects of PM0.25-2.0 particles collected from a photocopy center in three human cell lines

Methode: Untersuchung von drei Zelllinien auf proinflammatorische Zytokine, DNA-Schäden und Zelltod nach Exposition mit emittierten und gesammelten PM 0,25- PM2.0 Partikel aus Kopiergeräten.
Ergebnisse: Bei THP1-Zellen: Signifikante Erhöhung von Zytokine; bei Zellen der primären und feinen Luftzellen war nur IL8 signifikant erhöht. Dosisabhängiger exponierter Zellen, aber keine DNA-Schäden.

US, Harvard-University, Center for Nanotechnology and Nanotoxicology: Khatri M, Bello D, Pal AK, Woskie S, Gassert TH, Demokritou P, Gaines P.
2013-09-11 Chronic exposure to emissions from photocopiers in copy shops causes oxidative stress and systematic inflammation among photocopier operators in India Methode: Untersuchung von Entzündungen und oxidativen Stress an 81 Copy-Shop-Mitarbeitern und 43 gesunden Kontrollpersonen
Ergebnis: erhöhte Partikelbelastung (PM10, PM2,5) und signifikanter Anstieg von Entzündungsbotenstoffen und oxidativem Stress, keine Veränderung der Lungenfunktion
Nithya Elango, Vallikkannu Kasi, Bhuvaneswari Vembhu and Jeyanthi Govindasamy Poornima 
2013-09-00 Coughing from Copiers? Workplace Induced Chronic Cough after Exposure to Laser Printer Exhaust Methode: Kasuisitik, Expositionstest, 1h, gegenüber Kyocera FS-1030, vergleichende Lungenspülung (BAL) nach Karenz und Exposition.
Ergebnis: Nach Exposition: Husten Brustschmerzen, Lungenfunktion unauffällig, Nachweis von Entzündungen der Bronchien, keine Beschwerden unter Karenz
IfA Magdeburg:Alessandra Alessandro, Nadine Waldburg, Irina Boeckelmann and Jens Schreiber
2013-08-22 Evaluation of cytotoxic, genotoxic and inflammatory responses of nanoparticles from photocopiers in three human cell lines

Methode: Expositionsuntersuchung an drei humanen Zelllinien
Ergebnisse: Emittierte Nanopartikel aus Kopierern führen dosisabhängig signifikant erhöht zu Entzündungen (GM-CSF, IL-1β, IL-6, IL-8, IFNγ, MCP-1, TNF-α, VEGF), oxidativem Stress und leicht erhöhte Zelltoxizität; es wurden keine gentoxischen Effekte festgestellt.

Khatri M, Bello D, Pal AK, Cohen JM, Woskie S, Gassert T, Lan J, Gu AZ, Demokritou P, Gaines P.
2013-08-13 Nanopartikel und Allergien

Methode: Die Effekte der inhalativen Exposition von Carbon Black Nanopartikeln wurden an sensibilisierten und nicht sensibilisierten Mäusen mittels Lungenwäsche (BAL) untersucht und Zytokine, Histologie und Überempfindlichkeit der Luftwege bestimmt.
Ergebnisse: Bei sensibilisierten Mäusen führte Inhalation ultrafeiner Carbon Black Partikel 24 h vor Allergen-Provokation zu einem signifikanten Anstieg der Entzündungsbotenstoffe IL4, IL5, IL13 gegenüber der Kontrolle und ging einher mit erhöhter Schleimproduktion, verbreiteten Entzündungen in Bronchien und Gefäßen und einer erhöhten bronchialen Empfindlichkeit. Eine Exposition nach Allergenprovokation dagegen hatte nur moderate Effekte.
Schlussfolgerung: Die Exposition von Allergikern gegenüber Carbon Black Nanopartikeln vor Allergenprovokation verstärkt die entzündliche allergische Reaktion.

Helmholtz Zentrum München
2013-08-00 Air pollution and lung cancer incidence in 17 European cohorts: prospective analyses from the European Study of Cohorts for Air Pollution Effects (ESCAPE) Ole Raaschou-Nielsen et al. 
2013-08-00 Erfassung der Zahl feiner und ultrafeiner Partikel aus Bürogeräten während der Druckphase zur Entwicklung eines Prüfverfahrens für das Umweltzeichen Blauer Engel für Bürogeräte mit DruckfunktionMethode: Die Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung BAM hat im Auftrag des Umweltbundesamtes bei 10 Laserdruckern die Toner auf Metalle untersucht und die Emissionen der Geräte quantitativ und qualitativ bestimmt.
Ergebnisse: Bei vier Tonern wurden Metalle analysiert. Die Drucker emittierten im Mittel 2,37 Milliarden Partikel pro Seite. Der Spitzenwert von 7,6 Milliarden Partikeln entfiel auf Kyocera FS-1100, der mit Abstand niedrigste Wert auf einen HP Laserjet Color LaserJet CP1515N mit 2,7 Millionen Partikeln. Bei vier Druckern wurde Metalle aus den Tonern in der Emission nachgewiesen, bei zwei Geräten auch Brom aus dem Gehäuse.
Tabelle der untersuchten Drucker und wesentlichen Ergebnisse der BAM-Studie, von nano-Control
Barthel M., Seeger S., Wilke O., et al. 
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nano-Control, Internationale Stiftung nach Widerspruch gegen das UBA
2013-07-29 Effects of copy center particles on the lungs: a toxicological characterization using a Balb/c mouse model Methode: Laserdrucker und Kopierer emittieren einatembare Partikel in die Luft. Künstliche Nanopartikel wurden in letzter Zeit in Toner-Rezepturen aufgenommen, obwohl deren potentielle toxische Effekte kaum untersucht sind. Zur Untersuchung der biologischen Effekte in den Lungen auf emittierte Partikel (PM0,1 und PM 2,5) wurde ein Maus-Model mit intratrachealer Instillation und Lungenwäsche benutzt und die biochemischen Marker für Entzündungen untersucht.
Ergebnisse: Es wurden in Abhängigkeit von Dosis und Partikelgröße Effekte in den Lungen gefunden. Besonders Mäuse, die mit Partikel PM 0,1 instilliert wurden hatten signifikante Anstiege bei neutrophilen Granulozyten, Laktatdehydrogenase und Eiweiß im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Ergebnisse zeigen, dass Nanopartikel aus Kopierer die Lunge verletzen und Entzündungen auslösen können.
Pirela S, Molina R, Watson C, Cohen JM, Bello D, Demokritou P, Brain J.
2013-07-24 Particle-induced pulmonary acute phase response correlates with neutrophil influx linking inhaled particles and cardiovascular risk. Saber AT. et al.
2013-02-04 Oxidative stress and inflammatory response to printer toner particles in human epithelial A549 lung cells Mathias Könczöla, Adilka Weiß, Richard Gminski, Irmgard Merfortb, Volker Mersch-Sundermann
2013-02-00 Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern IFA
2013-00-00 Primary particles and their agglomerate formation as modifying risk factors of nonfibrous nanosized dust Schneider J, Walter D, Brückel B, Rödelsperger K.
2012-05-26Nanoparticles from photocopiers induce oxidative stress and upper respiratory tract inflammation in healthy volunteersMethode: 9 gesunde Probanden verbrachten an 2-3 zufällig gewählten Tagen 6 Stunden im Copyshop
Ergebnisse: 5fach erhöhte Partikelbelastung, oxidativer Stress und DNA-Schäden
Khatri M1, Bello D, Gaines P, Martin J, Pal AK, Gore R, Woskie S.
2012-05-02Physicochemical and Morphological Characterization of Nanoparticles from Photocopiers: Implications for Environmental HealthBello D, Martin J, Santeufemio C, Sun Q, Bunker KL, Shafer M, Demokritou P.
2012-03-00Investigations on Cytotoxic and Genotoxic Effects of Laser Printer Emissions in Human Epithelial A549 Lung Cells Using an Air/Liquid Exposure SystemTao Tang, Richard Gminski, Mathias Könczal, Christoph Modest, Benedikt Armbruster, and Volker Mersch-Sundermann*, Department of Environmental Health Sciences, Freiburg University Medical Center, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Freiburg im Breisgau, Germany
2012-03-00 Gesundheitsgefährdung durch Laserdrucker, Kopiergeräte und TonerCH, SUVA
2012-03-00Partikelemissionen aus Laserdruckern - Aktueller SachstandMathias Barthel, Jan Fiedler, Marcia Giacomini,  Heinz-Jörn Moriske, Stefan Seeger, Jörn-Uwe Thurner
2012-01-19Multiparametric approach for an exemplary study of laser printer emissionsCastellano P, Canepari S, Ferrante R, L’episcopo N.
2012-00-00 Biologische Effekte gegenüber Nanopartikeln bei Benutzung  handelsüblicher Laserdrucker Luszpinski, Marie Anne, Dissertation
2012-00-00Measurement and Control of Granular Materials, A Study on Exploosion Characteristics of Toner PowderZhixian Yin, Zhi Xie, Guosheng Gai
2011-12-12Ozone-initiated particle formation, particle ageing and precursors in a laser printerWang H, He C, Morawska L, McGarry P, Johnson G
2011-11-18 Fine and ultrafine particles emitted from laser printers as indoor air contaminants in German offices Tang T, Hurraß J, Gminski R, Mersch-Sundermann V
2011-11-06Emission characteristics of ultrafine particles and volatile organic compounds in a commercial printing centerBetha R, Selvam V, Blake DR, Balasubramanian R, Department of Civil and Environmental Engineering, Faculty of Engineering, National University of Singapore, Singapore
2011-11-00Quantifying Pollutant Emissions from Office Equipment: A Concern in Energy‐Efficient BuildingsState of California, U.S.: Maddalena, R. , T. McKone, H. Destaillats, M. Rusell, A. Hodgson, and C. Perino
2011-10-08Assessment of oxidative status and genotoxicity in photocopier operators: a pilot studyMethode: 26 Copy-Shop Mitarbeiter und 52 Kontrollpersonen wurden auf oxidativen Stress und gentoxische Wirkungen untersucht.
Ergebnisse: Oxidativer Stress war bei den Copyshop-MItarbeitern signifikant erhöht und es gab einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Arbeitsdauer in Monaten und DNA-Schäden an Lymphozyten und Mundschleimhautzellen.
Kleinsorge EC1, Erben M, Galan MG, Barison C, Gonsebatt ME, Simoniello MF.
2011-08-02 XRF-analysis of fine and ultrafine particles emitted from laser printing devices Barthel M, Pedan V, Hahn O, Rothhardt M, Bresch H, Jann O, Seeger S
2011-08-01 Künstliche Nanopartikel beeinflussen die Herzfrequenz Stampfl A
2011-08-00Emission and Formation of Fine Particles from Hardcopy Devices: the Cause of Indoor Air PollutionIND, Ambedkar University: David D. Massey and Ajay Taneja
2011-07-22Effects of copier emitted nanoparticles on the lung physiology: An in-vivo toxicological characterizationSANDRA PIRELA, Joel Cohen, Ramon Molina, Joe Brain, Dhimiter Bello, Philip Demokritou
2011-07-07 Exposure to Particles from Laser Printers Operating within Office Workplaces Methode: Untersuchung der Raumluftbelastungen durch den Betrieb von 107 Laserdrucker in Großraumbüros in fünf Gebäuden
Ergebnisse: Die 8 Stunden Partikel-Belastung ist signifikant niedriger als die Hintergrundbelastung, aber die Spitzenbelastung kann über zwei Zehnerpotenzen über der Hintergrundbelastung liegen. Die vorherrschende Partikelgröße ist ultrafein (<100 nm Durchmesser). Zudem wurde festgestellt, dass Büroangestellte ständig Partikeln ausgesetzt sind, die nicht von Druckern stammen und zwar bis zum Zehnfachen inmitten der Büros.
McGarry P1, Morawska L, He C, Jayaratne R, Falk M, Tran Q, Wang H.
2011-06-17 Induction of Inflammasome-dependent Pyroptosis by Carbon Black Nanoparticles University of Iowa:  A. C. Reisetter, L. V. Stebounova, J. Baltrusaitis, L. Powers, A. Gupta, V. H. Grassian, M. M. Monick
2011-04-04 Physico-chemical and morphological characterization of Engineered Nanoparticles emitted from Commercial Photocopy Equipment Methode: Charakterisierung von Nanopartikeln aus Kopiergeräten.
Ergebnisse: Partikeldurchmesser 34-52 nm, bis zu 400.000 Partikel/ cm3. Die Mehrzahl inhalierter Partikel dürfte sich in der Alveolarregion ablagern. Die Studie dient als Grundlage für weitere Studien zur Risikoabschätzung
Harvard School of Public Health; U.Mass: P Demokritou, J Martin, D Bello
2011-00-00 Assessment of the charged aerosol value in copy centers Han MD, Kim KY, Hong SC
2011-00-00The role of long-lived reactive oxygen intermediates in the reaction of ozone with aerosol particlesPöschl U. et al
2011-00-00Charakterisierung verschiedener Emissionsquellen von Nanopartikeln in Innenräumen und am Arbeitsplatz und Durchführung einer kontrollierten Probanden-Exposition gegenüber Emissionen aus Laserdruckern (Machbarkeitsstudie)Ruske S
2011-00-00Effect of laserprinter emisssions eposure on human healthMersch-Sundermann V., et al
2011-00-00Genotoxic mode of action of fine and ultrafine dusts in lungsCreutzenberg O
2010-12-15Pulmonary responses to printer toner particles in mice after intratracheal instillationHintergrund: Die Einatmung freigesetzter ultrafeiner Partikel aus Bürogeräte stellt eine potenzielle Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Druckertoner ist eine der größten Verbrauchsmaterialien in der täglichen Büroarbeit, und die freigesetzten Partikel aus Druckern und Kopiergeräten können ein Risiko für die Atemwege darstellen.
Methode: Tierversuch: Verlaufskontrolle mittels bronchoalveolärer Lavage (BAL) nach Instillation von Tonersuspension an Mäusen über 84 Tage.
Ergebnis: Erhöhte Teilchen-Konzentrationen von PM (2,5) und PM (10). Verlangsamtes Wachstum und deutlich erhöhte Gesamtzellzahl, signifikante Entzündungsreaktionen: Pathologische Untersuchung: Tonerpartikel haften an den alveolaren Septum Wänden, dringen in die Alveolen ein und verursachen pulmonale Läsionen. Der Lungenstress blieb auch 12 Wochen erhöht. Die Wirkungen auf Gesundheit und Sicherheit bei Arbeiten in Büros mit Kopierern und Druckern bedarf erhöhter Aufmerksamkeit.
Bai R et al:
2010-12-02Submesothelial deposition of carbon nanoparticles after tonerexpositionMethode: Kasuistik einer 33 jährigen Frau mit ungeklärten Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und Durchfällen. Darmspiegelung ergab Entzündungen. Laparoskopie mit Biopsie und Gewebeuntersuchung mit LM/REM/TEM/ EDX wurde durchgeführt.
Ergebnisse: Nachweis der Entzündung in LM und TEM, Makrophagen mit phagozytierten Nanopartikeln verschiedener Durchmesser wurden gesehen. Nachweis von Carbon Nano Partikeln (CNP) im Bauchfell, die dem Carbon Black- Nanopartikeln im Toner von Kyocera-Laserdruckern, entsprachen. Die Patientin war in einem Großraumbüro über 3 Jahre acht baugleichen Kyocera-Laserdruckern ausgesetzt. Transport von CNP über Lymph- und Blutwege nach Einatmung wird angenommen.
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Das im Auftrag des BITKOM tätige WKI Braunschweig, Prof. Salthammer, Dr. Wensing et al., kommentierten die Veröffentlichung förmlich mit dem Hinweis, dass ihre angeführten Publikationen keinen Hinweis auf CarbonBlack Nanopartikel im Toner erlauben. Tatsächlich ist das WKI dafür die falsche Quelle, was aber nichts daran ändert, dass Carbon Black Nanopartikel nachweislich in Tonern enthalten sind und emittiert werden (vgl. Nr. 39: Gminski et al., 2009, Nr. 53: Pirela et al. 11/14, Nr. 58: 6/15) für Kopierer und Laserdrucker belegen.
Theegarten D et al
2010-07-14Untersuchungen zur genetischen Toxizität von Emissionen aus Laserdruckern in humanen A549-Zellen mittels VITROCELL® Kultivierungs- und Expositionsmodul
s.a. Feinstaub Laserdrucker –Emissionen schädigen Lungenzellen, UMG-2010; 23 (2)
Methode: Zur Untersuchung des gentoxischen Potentials wurden humane A549 in vitro mit drei verschiedenen Schwarztonern exponiert, die zuvor charakterisiert wurden.
Ergebnisse: Alle Toner enthielten bemerkenswerte Mengen an Carbon Black und Magnetit als Farbstoff sowie kleine Mengen PAK ́s. Die Toner lösten DNA-Schäden und zwischen 80-400 μg/ cm2 die Bildung von Mikrokernen aus. Die Studie zeigt keine zytotoxischen aber auf gentoxische Effekte. Aufgrund der chemischen und physikalischen Untersuchungsergebnisse wird geschlossen, dass Metalle und Metalloxide als Komponenten des Magnetit oder PAKs, als Komponenten des Carbon Black für die gentoxischen Effekte verantwortlich sind.
Gminski R, Mersch-Sundermann V. Tang T,  
2010-03-26Partikelemissionen aus Laserdruckern – Lösen Nachrüstfilter das ProblemUmweltbundesamt (UBA)
2010-03-01 Effects of Nanoparticle Coverage on the Adhesion Properties of Emulsion Aggregation Toner Particles Huan Zhang , Weiqiang Ding , and Cetin Cetinkaya
2010-02-19 Impact of particle emissions of new laser printers on modeled office room Die Prüfkammeruntersuchung von drei Laserdruckern ergab Emissionsspitzen von bis zu 70 Millionen überwiegend ultrafeiner Partikel (<100nm)/ Sekunde, bzw. eine Partikelbelastung von bis zu 250.000/cm3. Die aus den Druckern emittierten Partikel (PEPs) erhöhten die durchschnittliche Raumbelastung über 6 Stunden mehr als elffach gegenüber der Hintergrundbelastung.Antti J. Koivisto, Tareq Hussein , Raimo Niemelä, Timo Tuomi, Kaarle Hämeri 
2010-01-26 Measurement and characterization of UFP-emissions of hardcopy devices in operation WKI Braunschweig (Salthammer, Wensing et al.) im Auftrag des BITKOM
2010-00-00Genotoxic effects of three selected black toner powders and their dimethyl sulfoxide extracts in cultured human epithelial A549 lung cells in vitroGminski, R., Decker, K., Heinz, C., Seidel, A., Könczöl, M., Goldenberg, E., Grobéty, B., Ebner, W., Gieré, R. and Mersch-Sundermann, V.
2010-00-00DNA Damage in workers occupationally exposed to photocopying machines in Coimbatore south India, using comet assayMethode: Vergleichende Untersuchung der Häufigkeit von DNA-Schäden an peripheren Blut Lymphozyten bei 74 Personen , die berufliche mit Kopierern arbeiten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe
Ergebnisse: Signifikant erhöhte DNA-Schäden
P. Manikantan, V.,. Balachandar, K. Sasikala, S. Mohanadevi & B. Lakshmankumar
2010-00-00Characteristics of Ultrafine Particles released From Laser PrintersRajasekhar Balasubramanian, Raghu Betha and Valliappan Selvam
2009-11-00Gefährlicher MixDie Auswertung verfügbarer Untersuchungen ergab, dass es sich bei Tonern und den Emissionen um höchst Unterschiedliche und komplexe partikuläre Gemische handelt, die neben VOC, PAK, zinnorganischen Verbindungen, Ozon v.a. auch Schwermetalle und Carbon Black enthalten.nano-Control
2009-10-21 Risiken der Nanotechnologie
Hintergrundpapier: Nanotechnik für Mensch und Umwelt









Umweltbundesamt
2009-08-00 Genotoxic potential of the air in environments with photocopiers Methode: Zur Untersuchung des gentoxischen Potenzials der Luft in der Umgebungen mit Fotokopierern wurden Pflanzen gegenüber Kopierern (vier Kopierer über 12 Stunden und 3 Kopierer über 8 Stunden) exponiert im Vergleich zu sechs Proben in unbelasteten Gewächshäusern und die Chromosomenschäden ausgewertet.
Ergebnisse: Die Untersuchung ergab signifikant erhöhte Chromosomenschäden bei Kopierern, die häufigsten bei der höchsten Belastung und keine Schäden in der Kontrollgruppe
Filipini et al
2009-07-00 Toxicity of toner nanoparticles on RT112 Cell Cultures In vitro-Untersuchung der Zellteilung und Lebensfähigkeit an humanen Blasenkrebszellen (RT-112) bei Exposition gegenüber Toner-Nanopartikeln 5-50 nm zur Etablierung eines Schnelltests zur Überprüfung der Toxizität von Nanomaterialien mit ergänzenden chemisch-physikalischen Analysen).Moiello M. et al
2009-05-00Candle-light dinner oder modernes Asbest, Untersuchungen von TonerpartikelnNachweis von Tonermetallen in emittierten Nanopartikeln.SteltingA, WellerS
2009-03-00 Zelluläre Aufnahme und Toxizität von Tonerpartikeln in vitr o , Poster 102, 49. Wissenschaftliche Jahrestagung, März 2009, in Aachen  Taut z S et al.
2009-03-00Entwicklung eines Filters für Laserdrucker, Fax- und Kopiergeräte als wirkungsvoller Schutz vor Fein- und Tonerstaub in InnenräumenCaesarT & SchmitT
2009-03-00Air pollution during pregnancy and lung function in newborns a birth cohort studyLatzin P et al
2009-02-09 Synergistic effect of co-exposure to carbon black and Fe2O3 nanoparticles on oxidative stress in cultured lung epithelial cells Bing Guo1*, Rema Zebda2, Stephen J Drake1 and Christie M Sayes2
2009-00-00An Investigation into the Characteristics and Formation Mechanisms of Particles Originating from the Operation of Laser PrintersErgebnisse: Hohe Partikelemissionen hängen mit Temperaturschwankungen zusammen, was nahe legt, dass der Unterschied zwischen high emittern und low emittern an der Geschwindigkeit und Feinabstimmung der Temperaturkontrolle liegt. Die Partikel sind flüchtiger und sekundärer Natur, die sich in der Luft bilden aus VOC, die aus dem Papier und dem heißen Toner stammen, beim Aufschmelzen in der Fixiereinheit.Morawska, L.; He, C.; Johnson, G.; Jayaratne, R.; Salthammer, T.; Wang, H.; Uhde, E.; Bostrom, T.; Modini, R.; Ayoko, G.; McGarry, P.; Wensing, M.
2009-00-00 Exposure to nanoparticles is related to pleural effusion, pulmonary fibrosis and granuloma Song Y, Li X, Du X
2009-00-00 Systemic inflammation and disease progression in Alzheimer disease C. Holmes, MRCPsych, PhD, C. Cunningham, PhD, E. Zotova, BSc, J. Woolford, RMN, C. Dean, RMN, S. Kerr, RGN, D. Culliford, MSc and V. H. Perry, PhD
2009-00-00Cross-sectional study on respiratory effect of toner exposureTerunuma N. et al.:
2009-00-00 Potential Occupational health risk from exposure to nano-scale particles from Photocopiers- A Pilot Study Adetunji H. et al.
2008-12-15 Ultra-fine particles release from hardcopy devices Methode: Prüfkammeruntersuchung eines technisch veränderten Laserdruckers ohne Papier und Toner, Ergänzende Untersuchung der Emissionen im Büro, Untersuchung von Nachrüstfiltern
Ergebnisse: Auch ein technisch veränderter Laserdrucker ohne Papier und Toner emittiert UFP. Im Büro war das Abklingen der UFP zehnmal langsamer als in der Prüfkammer. Auch Flammschutzmittel wurden in der Emission nachgewiesen. Nachrüstfilter zeigten unterschiedliches Rückhaltevermögen von UFP.
Wensing, M.; Schripp, T.; Uhde, E.; Salthammer, T.
2008-12-10Umweltgift schwächt das menschliche ImmunsystemOdermatt A, CH
2008-10-22Tonerstaub kann Krebs verursachenNachweis von Kohlenstoff-Partikeln aus Tonern in Lungenzellen eines an Lungenkrebs verstorbenen Servicetechnikers. Der Industrieverband BITKOM wies die Ergebnisse der Universität Rostock in einer Presseinformation vom 24.10.2008 zurück. Es erfolgte keine Publikation und keine weitere Forschung. Das Bildmaterial der Pathologie Rostock liegt nano-Control vor.Jonas L
2008-10-00 Elektronenmikroskopische Untersuchungen an Probenmaterial von asbestbelasteten Patienten sowie zellbiologische Untersuchungen an asbest- und partikelexponierten Zellkulturen  Medizinische Biologie/Elektronenmikroskopisches Zentrum (EMZ), Dissertation
Ergebnis: Tonerpartikel werden wie Asbestfasern von Zellen aufgenommen und lösen eine erhöhte Zellproliferation und in höherer Konzentration toxische Effekte und starke Bildung freier Sauerstoffradikale aus.
Tautz, Susanne
2008-05-16Untersuchungen zur krebserzeugenden Wirkung von Nanopartikeln und anderen StäubenBundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
2008-03-31Wie metallhaltige Nanopartikel Zellen stressen könnenETH/Empa-Team, CH
2008-01-00 Pilotstudie der Universität Gießen: Evaluierung möglicher Beziehungen zwischen Emissionen aus Büromaschinen, insbesondere aus Fotokopierern und Laserdruckern, und Gesundheitsbeeinträchtigungen bzw. Gesundheitsschäden bei exponierten Büroangestellten Untersuchung der Raumluft und Beschäftigten in 63 Büros in vier Städten: Nachweis signifikanter Belastungen mit feinen und ultrafeinen Partikeln und auffällige gesundheitliche Beschwerden. In einer Nachuntersuchung wurden 1-10 % der Partikel als tonertypische Metalle identifiziert und 8 von 13 untersuchten Polizeibeamten hatten Asthma. Forderung einer Expositionsstudie.Mersch-Sundermann V. et al. Universität Gießen
2008-00-00 Gentoxische Wirkung von Markentonern auf menschliche Lungenzellen Gminski R et al.
2008-00-00 Prüfung von Emissionen aus Bürogeräten Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung:  Dr. Olaf Wilke, Dr. Oliver Jann, Doris Brödner, Uwe Schneider, Christian Krocker, Sabine Kalus, Dr. Stefan Seeger, Dr. Michael Bücke
2008-00-00Evaluation of ultrafine particle emissions from laser printers using emission test chambersDie Gewinnung von aussagekräftigen und vergleichbaren Daten aus der erhaltenen Datensatzes ist ein komplexer Vorgang aufgrund der unterschiedlichen Emissionsverhaltensmuster der Drucker, die von zahlreichen Faktoren abhängen, nicht zuletzt vom Toner und Papier. In einigen Fällen reduzierten kurze Druckpausen die Emissionsrate.Wensing M. et al
2008-00-00NanotoxikologieM. Müller, M. Fritz, A. Buchter
2007-09-01 Particle Emission Characteristics of Office Printers Feinstaub- und Partikelmessungen in 62 Büroräumen ergaben eine signifikante Belastung im Submikrometerbereich. Die Drucker, ganz überwiegend von Hewlett-Packard, hatten unterschiedlich hohe Emissionen, 27 % waren „High Emitter“. Die Emissionsrate hängt ab vom Druckertyp, von der Toner-Deckung und dem Alter der Kartusche. Die Studie fand ein internationales Medienecho. Spitzenwerte entsprachen der Belastung durch Zigarettenrauch.He C1, Morawska L, Taplin L.
2007-08-00Innenraumbelastungen und Gesundheitsstörungen durch Drucker und KopiergeräteMüller M., Mittmann M, Buchter A
2007-06-00 Untersuchungen an Ablagerungen auf „Dexwet“-Feinstaubfiltern Durch Lichtmikroskopische Untersuchungen wurden eindeutige Tonerbelastungen auf gebrauchten Nachrüstfiltern für Laserdrucker festgestellt.Österreichisches Forschungsinstitut
2007-04-00Occupational vocal cord dysfunction due to exposure to wood dust and xerographic tonerMUNOZ X er al
2007-03-00Office work, SBS and respiratory and sick building syndrome symptomsBefragung von 352 finnischen Bürobeschäftigten: Die Exposition gegenüber Papierstaub und Emisisonen aus Laserdruckernund Kopiergeräten stehen in einem signifikant erhöhtem Zusammenhang mit SBS-typischen Symptome (Chronische Atemwegsinfekte und –Infekte, Entzündungen der Augen, Kopfschmerzen und Erschöpfung)Jaakkola MS, et al
2007-00-00 Schadstoffemissionen beim Drucken Frank Jungnickel
2007-00-00Indoor pollutants emitted by office equipment: A review of reported data and information needsLawrence Berkeley National Laboratory, USA: ·Hugo Destaillatsa, Randy L. Maddalenaa, Brett C. Singera, Alfred T. Hodgsona, Thomas E. McKonea, 
2006-12-17Inhaled Particles Increases the Risk of Lung CancerDr. Robert J. McCunney, Massachusetts Institute of Technology  
2006-11-00Zusammenfassung der Abstracts UmwelktForschPrax 11,2006 (5), mit freundlicher Genehmigung des Verlages (inkl. PalmJ, SteltingHJ, Mersch-SundermannV)Stand der Forschung 2006, Schwerpunktthema mit acht Beiträgen zu Toneremissionen
2006-11-00 Untersuchungen zu Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber Tonerstaub aus Laserdruck-Geräten Allergologische/ HNO-Diagnostik bei 28 „Toner“-Patienten: 71 % positiv im Epicutantest auf Toner, 54 % auf Nickel, 25 % auf Kobalt; 6 von 5 Patienten (83 %) positiv im nasalen Provokationstest.PalmJ
2006-11-00Krank durch Toner- Erfahrungen mit einer NanopathologieMethode: Auswertung der Literatur und von 1.000 registrierten Erkrankungsfällen.
Ergebnis: Studien weisen bereits seit Jahren auf Partikel- und Schadstoffbelastungen sowie auf schädigende Effekte hin. Die Fallauswertung zeigt chronisch entzündliche Erkrankungen, primär der Atemwege, selten Raucher, erhöhter Anteil von Metallallergikern.
Stelting H-J
2006-11-00Gesundheitliche Bewertung der Exposition gegenüber Tonerstäuben und gegenüber Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten – aktueller ErkenntnisstandMethode: Literaturauswertung wirkungsseitiger Studien
Ergebnis: Humanstudien geben wissenschaftlich belastbare Hinweise auf irritative und gentoxische Effekte bei Exposition gegenüber den beim Druck- bzw. Kopierbetrieb entstehenden Emissionen.
GminskiB, Mersch-SundermannV
2006-06-00 Characterization of Ultra-fine Particle Emissions from a Laser Printer Methode: Prüfkammeruntersuchung eines nicht genannten Laserdruckers auf UFP-Emissionen.
1,8 Millionen UFP/ cm3, hauptsächlich in der Größe, 90 - 120 nm, kleinere Partikel entstanden vor allem am Anfang des Druckauftrages, der Zusammenhang mit der Tonerdeckung auf dem Papier und der Anzahl gedruckter Seiten war schwach.
E. Uhde, C. He, M. Wensing
2006-06-00 Particle Measurement of Hardcopy Devices Methode: Prüfkammeruntersuchung der quantitativen Partikelemission von 10 nicht genannten Druckgeräten (6 Laserdruckern und 4 Multifunktionsgeräten), Druckdauer 10-18 Min., Druckauftrag 250-500 Blatt.
Ergebnisse: Partikelemission von 7nm bis 20 μm; die Partikelfraktion < 0,1 μm ist die größte, die Fraktion > 0,3 μm ist bei allen Geräten bei weiten die kleinste. Die Partikelemissionen differierten von 500 bis 343.000 Partikel/ cm3. Die Partikelemission ist unabhängig von der Anzahl gedruckter Seiten.
M. Wensing,, G. Pinz, M. Bednarek, T. Schripp, E. Uhde and T. Salthammer
2006-03-00 Laserdrucker sicher betreiben VBG: Helge Hohensee, Jan Martius
2006-02-00 Untersuchungen zur Freisetzung  feiner und ultrafeiner Partikel beim Betrieb von Laserdruck-Geräten  Diese erste Untersuchung in einer Prüfkammer und einem Büroraum ergab unterschiedlich erhöhte Freisetzungen feiner und v. a. ultrafeiner Partikel durch sechs Laserdrucker. Bei einem Tintendrucker fiel die Emission deutlich niedriger aus. Bei bedruckten ggü. unbedruckten Seiten ist die Emission erhöht.D. Bake, H.-J. Moriske
2006-02-00Characteristics and health, impacts of volatile organic compounds in photocopy centersLee C W, Dai YT,Chien CH, Hsu DJ
2006-00-00 Health hazards caused by emissions of laser printers and copiers?
Translation von Gesundheitsschäden und Erkrankungen durch Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten?
Ewers, U.; Nowak, D.: 
2005-09-00 Genotoxicity  study in lymphocytes of offset printing workers Aksoy H, Yilmaz S, Celik M, Yüzbaşioglu D, Unal F.
2005-04-13 Toner für Laserdrucker und Kopiergeräte - Arbeitsmedizinische Aspekte LMU, Nowak, Dennis
2005-04-00 Tonerallergie ­– Die unterschätzte Gefahr Stelting, H.-J., AG Innenraumschadstoffe und Gesundheit, BBU e.V. mit Kommentar des BfR
2005-00-00A preliminary cytogenetic and hematological study of photocopying machine operatorsDie Untersuchung von 12 Personen die fünf Jahre täglich 8-9 Stunden mit Kopiergeräten gearbeitet haben mit Vergleichspersonen, ergab eine signifikant erhöhte MutagenitätGadhia PK et al
2004-01-00 Kriterienkatalog zur Prüfung von Tonerstäuben  J. U. Hahn, H. Blome, M. Hennig, H. Hohensee, F. Jungnickel, H. Kleine, A. Möller, E. Nies
2004-00-00Genotoxicity evaluation of individuals working with photocopying machinesDie vergleichende Untersuchung von 98 Personen die mit Kopierern zu tun hatten mit 90 Vergleichspersonen ergab signifiante mutagene Effekte an Mundschleimhautzellen, peripheren Lymphozyten und ChromosomenschädenGoud KI, Hasan Q, Balakrishna N, Prabhakar Rao K, Ahuja YR
2003-07-00 Krank durch Toner Stelting H-J
2003-06-16 Ozone emitted during copying process – a potential cause of pathological oxidative stress and potential oxidative damage in the bodies of operators. Zhou JF1, Chen WW, Tong GZ.
2003-05-00 Toner-Effekte auf den Menschen Stelting H-J
2003-04-25 Toxizität von Tonerstäuben  Im Tierversuch an Ratten nach Instillation mit Tonern wurden deutliche Entzündungsreaktion in der Lunge festgestellt.Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsmedizin
2003-02-00 Oxidative stress and potential free radical damage associated with photocopying. A role for ozone? Vergleichende Untersuchung von je 80 Probanden mit bzw. ohne berufliche Exposition gegenüber Kopiergeräten ergab erhöhten oxidativen Stress und DNA-Schäden.Zhou JF1, Cai D, Tong GZ.
2003-00-00Untersuchungen zur Kanzerogenität granulärer Stäube an Ratten - Ergebnisse und Interpretationen19-Stäube-Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ; Toner wirkte im Tierversuch an Ratten wie 18 andere Stäube krebserregendPott F, Roller M
2003-00-00Occupational asthma and allergic rhinitis due to xerografic tonerKasuistik einer 44- Jährigen Schulsekretärin, Nichtraucherin, klagt beim Kopieren über Entzündungen der Atemwege und Asthma: positiver Provokationstest mit nasaler Lavage.WitzakT et al
2002-12-00Emissionen aus LaserdruckernToneranalysen: Nachweis von Metallen und VOC, zunehmend auch von Organozinnverbindungen bei Polyestertonern.JungnickelF & KubinaA
2002-07-00Gesundheitsgefahren durch Laserdrucker? Ergebnisse des VBG-BIA-Projekts Schwarz-Weiß-Laser-drucker Smola, T.; Georg, H.; Hohensee, H.
2001-10-00 Laserdrucker sicher betreiben VBG
2001-05-03 Organic compounds in indoor air and their relevance for DK, Copenhagen, National Instiute for Ocupational Health: Peder Wolkoff*, Gunnar D. Nielsen
2001-00-00 Drucker, Kopier- und Multifunktionsgeräte
Sicherheit, Gesundheit und Umwelt

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Kritik des AK Gesunde Büroarbeitsplätze
BITKOM/VBG
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Peter Schulte (RZF); Frank Jungnickel (LGA)
2001-00-00 Asthma bronchiale durch Tonerstaub? 
Nachfrage von Dr. R. Fabig entlarvte Studiendesign als ungeeignet
Erste Studie mit Hinweis auf gentoxische Effekte durch KopiererMüller, H.; Wappler, I.
2000-11-00 Zum Emissionsverhalten von Farbfotokopiergeräten und Farblaserdruckern. Hohensee, H.; Flowerday, U.; Oberdick, J.
2000-11-00 Charakterisierung von Farbtonern und Emissionen aus Farbfotokopierern/Farblaserdruckern.  Nies, E.; Blome, H.; Brüggemann-Prieshoff, H.
2000-09-00Characterization and toxilogical evaluation of toner preparations used in laser printers. Ewers, U.
1996-09-07Granulomatous pneumonitis and mediastinal lymphadenopathy due to photocopier toner dustNachweis von Toner-Metallen und Entzündungen in den Bronchien eines Patienten, der im Copy-Shop kopierte.Christine Armbruster, G Dekan, Anny Hovorka
1996-00-00 Measurement of Indoor Air Emissions from Dry Process Copy Machines USEPA, Air Pollution Prevention and Control Division: Kelly W. Leovi  
1994-00-00 Siderosilicosis due to photocopier toner dust Gallardo M et al.
1992-00-00 A study of human reactions to office machines in a climatic chamber Erste erfolgreiche Expositionstestung mit Laserdruckgeräten an gesunden ProbandenDK, Copenhagen, National Instiute for Ocupational Health: Wolkoff P,  Johnsen CR, Franck C, Wilhardt P, Albrechtsesn O
1979-12-00 Itching erythema among post office workers caused by a photocopying machine with wet toner Erste Studie über Schädigungen (juckendes Hautekzem) durch Toner von Kopierern bei dänischen PostbeschäftigtenJensen M., Rold-Petersen J